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Ежегодник исторических исследований коммунизма 2019

Vom 22. bis zum 24. November 2018 lädt eine Konferenz des Jahrbuchs für Historische Kommunismusforschung (JHK) “Itʼs the economy, stupid! Oder: Von China lernen, heißt siegen lernen? Wie die kommunistischen Staaten ab den 1970er-Jahren auf ökonomische und gesellschaftliche Herausforderungen reagierten” Historikerinnen und Historiker aus dem In- und Ausland dazu ein, die ökonomischen und (sozial)politischen Antworten der kommunistischen Staaten auf wirtschaftliche und politische Krisenerscheinungen seit den 1970er-Jahren in transnationaler Perspektive nachzuzeichnen.

Veranstalter der Konferenz, deren Beiträge in der Ausgabe 2020 des JHK dokumentiert werden, sind die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, die Professur für Moderne China-Studien an der Universität zu Köln sowie das Berliner Kolleg Kalter Krieg. Anlass des Vorhabens ist die denkwürdige Koinzidenz von vier Jahrestagen, die 2018 dazu einladen, die Geschichte innerkommunistischer Reformbemühungen in den letzten drei Dekaden des 20. Jahrhunderts in globaler Perspektive neu auszuleuchten: 2018 wird die Niederschlagung des Prager Frühlings fünf Jahrzehnte zurückliegen. Vier Jahrzehnte werden seit dem Beginn der Reform- und Öffnungspolitik Chinas vergangen sein, drei Jahrzehnte seit dem Höhepunkt von Perestroika und Glasnost in der Sowjetunion. Schließlich leitet die Konferenz thematisch auch zum finalen Scheitern des europäischen Kommunismus im Jahr 1989 über, das 2019 neuerliche öffentliche Aufmerksamkeit finden wird.

Bitte richten Sie Ihr Beitragsangebot für das JHK 2020 bis zum 19. Februar 2018 in Form eines kurzen Exposés (2000 Zeichen) an die Redaktion (Frau Birte Meyer, jhk(at)bundesstiftung-aufarbeitung.de), in dem Sie die Konturen Ihres Themas umreißen, Ihre Quellenlage und Methoden darlegen sowie Auskunft zu Ihren bisherigen Arbeitsschwerpunkten geben.

Nähere Informationen zum Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung finden Sie unter www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/jahrbuch